Print Lucky Luke

Rantanplan

"Der dümmste Hund des Wilden Westens"


Im Album „Den Daltons auf der Spur“ erscheint zum ersten Mal ein Hund, der zwar dumm, aber voller guter Absichten ist. Morris erzählt: „Ich habe Goscinny die Figur des Rantanplan vorgeschlagen, weil ich mich an die Serie von Filmen mit dem Hund Rin-Tin-Tin erinnerte, den es bereits zur Zeit der Stummfilme gab. Mehrere Hundegenerationen verkörperten diese Rolle. Sie gehörten übrigens alle einem Besitzer, der damit ein Vermögen machte.

Dieser Hund war superintelligent und vollbrachte so außergewöhnliche Heldentaten, dass es geradezu lächerlich war. Ich erinnere mich etwa an eine Szene, wo der Bandit sich hinter einem Felsen versteckt und auf die „Guten“ schießt, die ihrerseits hinter einem Felsen Deckung suchen. Nachdem der Bandit seine sechste Kugel verschossen hat, und noch ehe er nachladen kann – hopp! – springt Rin-Tin-Tin los und ringt ihn nieder. Er hatte die Schüsse gezählt!“ In Morris’ Comic-Welt ist Rantanplan allerdings dümmer als sein eigener Schatten, aber dabei so sympathisch, dass ihm der Vater Lucky Lukes sogar eigene Geschichten gewidmet hat.


Es gibt allerdings auch Fans von Rantanplan, die es überhaupt nicht vertragen, wenn man ihn für dümmer als seinen Schatten hält. Allenfalls die Beschreibung „er frisst schneller als sein Schatten“ lassen sie gelten...



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