Spricht man über Jesse James, muss man auch seine Brüder Frank und Cole Younger, die beiden Mitbanditen, mit einbeziehen. Zusammen sind sie die Jesse-James-Bande, die angelehnt ist an die gleichnamigen Guerilla-Kämpfer, die während des amerikanischen Bürgerkriegs für das Recht der Südstaaten kämpften. Ihr dabei „erlerntes Handwerk“ nutzten sie im Anschluss für ihre eigenen Interessen.
Vergleicht man die Wirklichkeit mit den Begebenheiten und Handlungen in den Alben, fällt einem so manche Parallele auf: Während der Comic-Jesse als zweiter Robin Hood beschrieben wird, weiß man auch vom echten Südstaaten-Jesse, dass er auf seinen Beutezügen mit Vorliebe Herren in Zylindern um ihr Geld erleichterte, um es dann hart arbeitenden Armen zu geben. Auch die Art und Weise, wie die Jesse-Bande im Comic ihre Überfälle begeht, erinnert an die ehemaligen Guerilla-Kämpfer: Bei deren ersten Zugüberfall löste die Bande eine Schiene, so dass der Zug entgleiste und zerstört wurde. Danach war es ein Leichtes, an die Beute zu gelangen.
Cole Youngers Engagement im Kirchenchor von Nothing Gulch ist eine weitere Anspielung auf die Wirklichkeit. Jim Younger, Bob und Cole haben nämlich alle als Baptisten im Kirchenchor gesungen.




